Auf dem Weg zur queeren Utopie
Einen Essay über ihre Wünsche ans queere Kino hatte Anne Küper im Sinn – und landete dabei auf den Spuren von 50 Jahren queerer Berliner Kulturgeschichte, angeleitet von einem nicht-heteronormativen Fan-Schal und dem legendären Reiseführer „Berlin von hinten“. Ihre Reise führte sie zu Bars wie dem Bull und dem Ficken 3000; zu Film-Ikonen wie Rosa von Praunheim und Manfred Salzgeber, Künstler:innen wie Suleika Aldini und Klaus Nomi; Institutionen wie dem Schwulen Museum und dem Chez Nous. Und zur Erkenntnis, dass das queere Kino weder neue Meisterwerke noch neue Held:innen braucht – „sondern ein Verständnis für diejenigen, die vor uns waren“.